Beim Maisparziergang Steinzeitbeil entdeckt
Vater und Tochter brachten Funde in die Eiszeithalle Der Aufmerksamkeit zweier Sparziergänger verdankt es Arno Heinrich Leiter der Eiszeithalle im Weiterbildungszentrum, dass er auf einen Siedlungsfund aus der Jungsteinzeit stieß. Ulrich Pohler entdeckte mit seiner Tochter Susanne beim Spaziergang, am 1. Mai ein Steinbeil aus der Jungsteinzeit.
Das Beil steckte in dem Wurzelwerk einer umgestürzten Buche im Köllnischen Wald. Durch den seltsamen Fund aufmerksam geworden suchte Susanne Pohler die freigelegte Erde ab und fand auch tatsächlich einige Scherben. Die Fundstücke brachten Vater und Tochter noch an demselben Tag zu Arno Heinrich.
Inzwischen hat der Leiter der Eiszeithalle die Stücke näher untersucht und beziffert das Alter, des Steinbeils auf annähernd "5000 Jahre." Vermutlich sind wir auf Siedlungsfunde der Jungsteinzeit gestoßen., meinte gestern Arno Heinrich . Denn die Scherben ergeben ein halbes Gefäß.
Anfang der nächsten Woche wird Arno Heinrich an der Fundstelle im Köllnischen Wald weiter graben. Er hofft, dass er weitere Stücke freilegen kann.
Bild: Dieses Beil aus der Jungsteinzeit fanden Ulrich und Susanne Pohler beim Maisparziergang. |